Kaum zu glauben, was ich bei taz.de und der Süddeutschen Zeitung über den Fall der Grundschullehrerin S. Czerny lesen musste.
Da ist eine engagierte Grundschullehrerin, die es schafft, ihre SchülerInnen so zu fördern und zu motivieren, dass sie überdurchschnittlich gute Noten bekommen.
Lobenswert, mein erster Gedanke.
Weit gefehlt!
Wenn eine Klasse überdurchschnittlich gut abschneidet, dann muss da etwas faul sein, denn so viele schlaue Kinder kann es nicht geben.
Ein solches Abschneiden liegt jenseits der Norm und das kann nicht gut sein.
Zumindest ist es nicht erwünscht.
Infolgedessen wird die Lehrerin angehalten, sich dem allgemeinen Niveau anzupassen, damit alles wieder im Normbereich liegt.
Unfassbar!
Dabei bräuchten wir viel mehr solch engagierter LehrerInnen für unsere Kinder, damit Schule dem im Schulrechtgesetz verankerten Recht nach individueller Förderung endlich gerecht werden kann.
Aber was geschieht stattdessen?
Ich mag es kaum glauben.
Wenn Schüler zu gut werden, muss das Niveau zum Wohle des Durchschnittes nach unten angepaßt werden und das wohl um jeden Preis.
So kann und wird das aber nichts werden mit einer Verbesserung unseres Schul- und Bildungssystems. Dabei hätte es das bitter nötig – zum Wohle unserer Kinder.
Bitte Frau Czerny, machen Sie weiter so!






[...] Engagierte Lehrer unerwünscht? [...]
Auch, wenn der Beitrag nur am Rande zum Thema Mobbing in der Schule paßt, so möchte ich doch an dieser Stelle einmal darauf hinweisen:
Gegen Mobbing in der Schule
Von: Engagierte Lehrer unerwünscht? « Gegen Mobbing in der Schule am August 2, 2008
um 10:02
[...] Engagierte Lehrer unerwünscht? Engagierte Lehrerin versetzt, weil sie den Schulfrieden stört [...]
Von: Abgestrafte Lehrerin: Zu gut für dieses Schulsystem? « Gegen Mobbing in der Schule am August 13, 2008
um 9:50
[...] Engagierte Lehrer unerwünscht [...]
Von: Literatenmelu - Motiviert und erfolgreich - passt nicht ins System am August 31, 2008
um 11:24