Im Vorfeld des Kongresses am 20. September 2008 in Essen zum
30-jährigen Bestehen der Deutschen Gesellschaft für das hochbegabte Kind strahlte der WDR in der Lokalzeit Ruhr den Beitrag
Wo drückt der Schuh bei Hochbegabten
aus.
Zitat WDR-mediathek:
“Helle Köpfe werden in Wirtschaft und Wissenschaft gebraucht. Andererseits verlassen viele Hochbegabte die Schule ohne Abschluss. Die “Gesellschaft für das hochbegabte Kind Rhein Ruhr” bemängelt die zu geringe Förderung. Dieses Thema steht im Mittelpunkt eines Kongresses in Essen. Alltagsreportage über ein hochbegabtes Kind.”
Näheres über den Kongress, der – dank der Organisatorinnen und zahlreichen ehrenamtlichen HelferInnen reibungslos verlief – können Sie hier nachlesen.
Ein wenig enttäuscht war ich lediglich über die Teilnehmerzahl.
Ich hatte gehofft, dass die DGhK mit den interessanten Vorträgen zum Thema “Hochbegabung” mehr Menschen – und vor allen Dingen LeherInnen – an einem solchen Tag hätte erreichen können.
Nachfolgend zwei Pressestimmen zum Kongress der DGhK:
Hochbegabt und in der Schule ein Freak
Hochbegabte fördern
Auch hier wäre ein größeres Medieninteresse schön gewesen, um die Wünsche hochbegabter Kinder und die Arbeit der DGhK einmal einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen.







Dass “viele Hochbegabte die Schule ohne Abschluss” verlassen, halte ich eher für ein Gerücht und einen gequälten Versuch jeden Schulabbrecher für besonders Intelligent zu erklären. Meine eigene Erfahrung spricht eher dafür, dass gerade Hochbegabte mit jeder Situation sehr gut zurecht kommen.
Von: Eugen am September 22, 2008
um 8:25
Tatsächlich gibt es eine erschreckend hohe Zahl an hochbegabten Schulabbrechern, weil sie eben nicht immer in bzw. mit der Schule zurecht kommen (Unterforderung, Langeweile), zu Minderleistern werden oder gar den Unterricht am Ende ganz verweigern. Natürlich heißt das nicht, dass alle Schulabbrecher hochbegabt oder besonders intellligent sind.
Von: Kiefner Sabine am September 22, 2008
um 8:45