Verfasst von: Kiefner Sabine | Juli 13, 2007

Hochbegabung bedeutet nicht gleich Hochleistung

Hochbegabung bedeutet nicht automatisch Hochleistung, auch wenn in vielen Köpfen nur das Bild vom Streber und Musterschüler herumschwirrt, wenn über hochbegabte Kinder gesprochen wird.
Die Tatsache, dass selbst ein schlechter Schüler hochbegabt sein kann, stößt immer noch auf Unverständnis – leider auch aus den Reihen der Lehrer.
In vielen Fällen haben Eltern und Schule dann ein völlig unterschiedliches Bild vom Begabungspotential eines Kindes, was in der Regel dazu führt, dass der Wunsch der Eltern nach entsprechender Förderung ihres Kindes nicht oder nur unzureichend Beachtung findet. Sätze wie: „Wäre ihr Kind wirklich hochbegabt, würde es bessere Noten schreiben.“ sind leider keine Seltenheit. Dann bleibt Eltern nur die Vorlage eines IQ-Tests.
Aber auch deren Seriosität wird gerne angezweifelt, wenn ein Kind in der Schule nicht die entsprechenden Leistungen erbringt.
Dabei benötigen gerade diese Schüler ein hohes Maß an Motivation und Förderung, damit sie wieder Spaß am Lernen haben und in der Lage sind, Leistungen gemäß ihrer Fähigkeiten zu erbringen. Immerhin sind ca. 15 bis 20 Prozent der Hochbegabten sogenannte Minderleister (Underachiever).
Heute bieten viele (Hoch)Begabtenzentren Konfliktberatungsgespräche zum Thema „Underachievement“ an.
Einige Adressen finden Sie in der Linkliste. 

Nachtrag: 

Ein interessanter Bericht zu diesem Thema steht in der Ausgabe vom 04.07.2007 des Tageblatt online.

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