Verfasst von: Kiefner Sabine | Juli 27, 2007

Chancengleichheit bleibt auf der Strecke

Ab Mittwoch, den 01.August 2007 tritt in Brandenburg ein neues Schulgesetz in Kraft. Dieses sieht unter anderem vor, dass besonders begabte Kinder nach vier Jahren Grundschulzeit in Leistungs- und Begabungsklassen wechseln können. 
900 SchülerInnen werden in diesem Jahr von diesem Angebot Gebrauch machen. Weiteren 400 begabten SchülerInnen bleibt, obwohl sie alle Voraussetzungen erfüllen, diese Form der Förderung aber verschlossen, da es nicht genügend Leistungs- und Begabungsklassen gibt.

Bildungsminister Holger Rupprecht hat die Einrichtung weiterer Leistungs- und Begabungsklassen jedoch abgelehnt. Leidtragende der Bildungspolitik sind also wieder einmal die Kinder und ihre Eltern, die sich von dem neuen Schulgesetz flächendeckend eine optimale Förderung  (hoch)begabter Kinder erhofft haben.

Ich frage mich, was ein Schulgesetz nützt, das Förderung in der Theorie für alle besonders begabten SchülerInnen vorsieht, sie aber in der Praxis nur zwei Dritteln dieser SchülerInnen ermöglichen kann.
Von Chancengleichheit kann da keine Rede mehr sein. Schade.
   

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