Verfasst von: Kiefner Sabine | Dezember 3, 2007

Gütesiegel-Programm in Hessen kritisiert

Nicht überall, wo Hochbegabtenförderung draufsteht, ist auch immer Hochbegabtenförderung drin.

So kritisierte die Geschäfstführerin der Kinder -und Jugendakademie Südhessen (Kijash), Frau Gudrun Zeisler, dass Schulen, die das Gütesiegel für die besondere Förderung hochbegabter Kinder bekommen haben, zwar unter anderem bilinguale Unterrichtsformen oder Arbeitsgemeinschaften anbieten, diese aber im Regelfall keine Hochbegabtenförderung einschließen.

Im hessischen Kultusministerium wisse man auch nach zehn Jahren nicht, was eine Begabtenfördereinrichtung wie die Kijash ist und was sie leiste und so Gelder für die Hochbegabtenförderung zwar im großen Umfang der Diagnostik zur Verfügung gestellt, nicht aber der Förderung.
Zitat: „Es stellt sich die Frage, wem eine Vielzahl als hochbegabt diagnostizierter Schüler hilft, wenn diese durch Sparmaßnahmen an anderer Stelle nicht gefördert werden können.“

Quelle: Echo Online

Bleibt zu hoffen, dass die Fördergelder in Zukunft überall dort hinfließen, wo sie wirklich gebraucht werden.

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